Landwirtschaft
Die Einführung der Kartoffel in der Mark Brandenburg
Der preußische König Friedrich II. wollte, dass seine Bauern in der Mark auch Kartoffeln anbauten, damit sie bei Getreide-Missernten keinen Hunger fürchten mussten. Zuvor bauten die Bauern zumeist Weizen, Roggen, Hafer und Buchweizen an, weil Brot und Grütze mit Gemüse ihre tägliche Nahrung waren. Also gab der König die Order, im Lande seien Kartoffeln anzupflanzen. Die Bauern aber blieben zunächst misstrauisch gegenüber der neumodischen Frucht. ‚Wat de Buer nich kennt, fret he nich’, sagten sie sich und blieben bei ihrer gewohnten Kost.
[...]Die ersten Kirschen für den König
Ende des 17. Jahrhunderts entstand in Buchholz eine französische Kolonie, weshalb der Ort bald Französich-Buchholz genannt wurde. Die Einwanderer brachten neben dem Weizenanbau und neuen Gemüsesorten, wie Spinat, Spargel und Rosenkohl, auch die Obst- und Gemüseanzucht in Treibhäusern in unsere Gegend.
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