Krimi
Vom Stock, der den Meineid verriet
Der Vorgängerbau des Berliner Rathauses war mit dem Wachsen der Stadt mehrfach umgebaut und erweitert worden. Dabei hatte man den ursprünglichen Haupteingang zugemauert. Das Haus steht heute nicht mehr, aber man erzählt sich noch, dass wegen folgender Geschichte keiner mehr durch diese Tür gehen wollte:
[...]Der Hammermichel
Zu einer Zeit, da es noch Leute gab, die den Doktor Faustus persönlich gekannt haben sollen, lebte im Elstertal nahe dem kleinen Städtchen Berga der Hammermichel.
[...]Die bösen Brüder
An der Elbe findet man ein paar Kilometer flussabwärts von Meißen ein steiniges Steilufer, das die Leute früher „Die bösen Brüder“ nannten.
[...]Das gestohlene Haus
Dort, wo der Eschengraben die alte Verbindungsstraße von Berlin nach dem Dorfe Pankow kreuzt, stand einstmals die Villa eines wohlhabenden Kaufmannes. Da er die Geschäfte längst in die Hände seines Sohnes gelegt hatte, verbrachte er in dem prächtigen, zweigeschossigen Backsteingebäude seinen Lebensabend, in den Sommermonaten jedoch weilte er in seinem Landhause in Italien.
[...]Der freche Ziegendieb
Im Winter 1917, den man später wegen der allgemeinen Hungersnot den "Kohlrübenwinter" nannte, soll es geschehen sein, daß dem Pfarrer Herrmann Pankow nachts aus seinem Stalle die einzige Ziege gestohlen wurde.
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