Sankt Martin

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Ort

Martin war zunächst römischer Soldat geworden, weil auch sein Vater ein römischer Offizier gewesen war. Doch sein Verhalten war überhaupt nicht soldatisch.

Er wollte viel lieber Armen und Bedrängten helfen, als in den Krieg zu ziehen. Von seinem Sold behielt er nur das zum Leben notwendigste, alles andere Geld spendete er den Notleidenden.
Eines bitterkalten Wintertages begegnete er auf der Straße einem fast nackten Bettler. Während alle anderen Leute so taten, als sähen sie den Frierenden nicht, überlegte Martin, wie er dem Manne helfen könne. Er hatte kein Geld mehr bei sich, das er ihm für den Kauf von Kleidung hätte geben können. Nur seine Uniform hatte er an und sein Schwert als Waffe bei sich. So teilte er mit seinem Schwert seinen Mantel und gab das warme Tuch dem Manne.
In der Nacht darauf soll Martin im Traum Jesus Christus, umgeben von Engeln, erschienen sein, bekleidet mit der einen Mantelhälfte. Und Jesus soll gesagt haben: „Was dieser Ungetaufte dem Bettler getan hat, das hat er mit getan.“
Daraufhin soll Martin seine Bestimmung erkannt haben, zum christlichen Glauben übergetreten sein und den Dienst in der Armee quittiert haben, um künftig nur noch Gutes zu tun.
Er ging in ein Kloster und erlernte dort die Kunst des Heilens. Bald wurde er ein sehr bekannter Mann und wurde oft zu Kranken gerufen. Überall erzählte man sich, welche Wunder der fromme Martin vollbracht habe.
Etwa zehn Jahre später war der Bischof von Tours gestorben, und man suchte einen neuen Bischof. Die Christen im Lande waren sich schnell einig, Martin solle der neue Bischof werden. Nur: Martin wollte gar nicht auf sein ruhiges Klosterleben verzichten, er wollte gar nicht an die Macht. Ein Bürger der Stadt griff zu einer List. Er ging zu Martin und flehte ihn an, seiner totkranken Tochter zu helfen. So bewegte er ihn, ihm in die Stadt zu folgen. Dort hatte sich schon eine große Menschenmenge versammelt, um bei der Weihe des nächsten Bischofs dabei zu sein. Als Martin die ersten Jubelrufe hörte, versuchte er zu fliehen. In seiner Not versteckte er sich in einem Gänsestall. Doch das aufgeregte Federvieh machte so viel Lärm, dass er entdeckt wurde.
Martin wurde Bischof von Tours und konnte bis zu seinem Tode noch viele gute Taten und Wunder vollbringen. Seit dieser Zeit feiern die Christen am 11. November den Sankt-Martins-Tag, und vielleicht der verräterischen Gänse wegen mit einem saftigen Braten, der Martins-Gans.

Anmerkungen: 
Der Tag seiner Beerdigung war der 11. November 397.
Quelle: 
mündlich
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Ort

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