Lotte Ulbricht in der Schweiz

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Viele Leute erzählten sich in der DDR, die Witwe von Walter Ulbricht lebe in der Schweiz, und als ob das Gerücht dadurch glaubhafter würde, fügten sie noch hinzu: sie lebe bei ihrer Tochter in der Schweiz.
Nun lebte weder die Eine noch die Andere dort. Lotte Ulbricht war ein halbes Jahr nach dem Tode ihres Mannes, da sie ja nicht zur Regierung gehörte, aus der Siedlung in Wandlitz ausgezogen und wieder in ein Haus im sogenannten „Städtchen“, dem Majakowskiring, in Pankow gezogen.
In Pankow erzählt man sich aber, dass Lotte Ulbricht von dem Gerücht, sie lebe in der Schweiz irgendwann erfahren hatte. Und sie soll dann nach der Wende, schon sehr betagt, sich eines Tages einer Kaffeefahrt angeschlossen haben, um eben auch mal in diesem sagenhaften Land gewesen zu sein. Viele Leute der Reisegruppe sollen sie erkannt gehabt haben, und es soll sehr lustig gewesen sein. Besonders, als dann ein in Genf zugestiegener schweizer Fremdenführer bei der Fahrt am Genfer See meinte: Schauen Sie, da links in diesem Haus wohnt Lotte Ulbricht, die Witwe des ehemaligen ostdeutschen Regierungschefs.“

Anmerkungen: 
Kommentar von Gisela Pruner, Lokaljounalistin in Berlin-Pankow von 1990-2001: Dass sie mit auf einer Kaffeefahrt war, ist wirklich ein Gerücht, mit Sicherheit hat sie da nie teilgenommen. Die Geschichte mit der Schweiz hatte die Ulbricht von mir. Ich hatte mich lange um ein Interview mit ihr bemüht. Einen Brief habe ich ihr auch geschrieben. Es war nichts zu machen. Eines abends, es muss so 1992/93 gewesen sein, klingelt das Telefon. "Hier ist Ulbricht". Da Leser öfters bei mir anriefen, fragte ich ahnungslos, was ich für sie tun könne. "Sie haben mir doch geschrieben". Da fiel erst der Groschen, es war Lotte. Sie sagte, ich könne alles fragen, was ich wissen wolle, aber es dürfe nichts veröffentlicht werden. Der Schweizwohnsitz war auch ein Thema und sie war damals völlig aufgebracht, dass es solche Gerüchte gab.
Quelle: 
mündlich
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