Die schöne Spinnerin

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Ein hübsches junges Mädchen saß einst im Garten am Spinnrad. Sie arbeitete vergnügt und sang ein Lied dabei. Da kam eine Kutsche des Weges. Ein junger Ritter stieg aus und sprach sie an:

“So fleißig?” “Ja, Herr, will man sein Geld verdienen, muß man wohl fleißig sein.” “Was mühst Du Dich mit solcher Arbeit, wo Du doch so schön bist! Hast Du noch Eltern?” “Nein, ich bin ganz alleine, meine Eltern starben früh. Aber ich leide keine Not. Mit dem Spinnrad kann ich ganz gut verdienen.” “Du liebes Kind, in Samt und Seide will ich Dich hüllen, Geschmeide sollst Du tragen von Perlen und von Gold. Was Du begehrst, sei Dir gewährt. Nur, Mädchen, werde mein. Das schönste meiner Schlösser und ein großes Dorf dazu sollst Du allein regieren, wenn Du Dich mir schenkst.” “Herr Ritter, ich bin zwar ein armes Mädchen, doch lieber habe ich meine Tugend, als all die schönen Gaben, die Sie mir versprechen. Doch weil Sie so gütig sind, will ich für meine Nachbarn erbitten, was Sie mir geben wollen. Einst hatte unser Nachbar schöne Herden und schnelle Pferde. Sein Hof ist abgebrannt, und alles, was er hatte , wurde ein Raub der Flammen. Und öde liegt sein Acker da. Die Kinder hungern, ach, Sie sollten`s sehn!” Während ihre Stimme stockte und sie sich die Tränen aus den Augen wischte, war der Ritter schon in seinem Wagen. Und husch, da war er fort.

Anmerkungen: 
Diese Sage erzählte man sich in Niederschönhausen bei Berlin.
Quelle: 
nach Ernst Rehfeldt, Geschichte von Niederschönhausen, Verlag Zillessen, Berlin 1929
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