Die Pankgrafen

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Die Pankgrafen waren der Legende nach ein altes Raubrittergeschlecht, das im Mittelalter die Mark Brandenburg unsicher gemacht hat. Sie verweigerten der Obrigkeit Steuern und Abgaben und lauerten an den alten Handelswegen reichen Kaufleuten auf, um sie auszuplündern. Zu allen Untugenden gesellte sich noch die Trunksucht, wie bei "Graf Udo mit der gespaltenen Klaue". Der sprang im Jahre 1631 in betrunkenem Zustand in voller Rüstung in den Panke-Fluß, wobei er jämmerlich ertrank. Doch kann er in seinem nassen Grab keine Ruhe finden, so daß er alle fünfzig Jahre als Nebelschatten auftaucht.

Quelle: 
nach Rudolf Dörrier, Kleine Chronik eines Berliner Bezirks, Das Neue Berlin, 1949
[...]


Pankgrafen keine Raubritter

Sehr geehrtes Burgfräulein Barbara,
auf der Weltnetzseite "Mythenpflege" verunglimpfen Sie die Pankgrafschaft als Raubritterbande. Sie berufen sich dabei auf eines gewissen Herrn Dörriers Geschreibsel aus dem Jahre 1949, demnach die Pankgrafen des Jahres 1631 Raubritter und Trunkenbolde gewesen seien. Das ist unzutreffend. Ich muß ich Ihnen heftigst widersprechen, mit Verlaub.
Die Pankgrafschaft mit ihrem hochlöblichen Wahlspruch

"Wohltun, Freundschaft, Vaterland"

entstammt niemals einer Raubrittertradition. Das Anliegen der Pankgrafschaft ist es, die Freundschaft sowohl untereinander, aber hauptsächlich die Freundschaft zwischen den deutschen Stämmen und Regionen zu befördern. Und auch das Wohltun soll dabei nicht zu kurz kommen.

Die Pankgrafen waren niemals Raubritter! Sie sind es nicht und sind es auch nicht gewesen, weder gestern noch jetzt noch 1631 noch jemals zuvor und man weiß auch nicht, woher besagter Herr Dörrier seine Informationen bezog, die er in seinem dubiosen Machwerk niederschrieb und welche Sie nun für bare Münze nehmen.
Niemals waren die Pankgrafen Raubritter! Sondern immer die Beschützer der Bürger und Bauern, jenen nämlich, denen unser allseits bekannter Herr Büchsenschütz mit seinem Brandenburglied (das mit dem mit dem "roten Adler") ein ewiges Denkmal setzte. Auch heute noch! Handel und Wandel zu heben war und ist den Pankgrafen oberstes Ziel und innigstes Herzensanliegen. Nur hierum und einzig darum schlug unser Altvorderer, der Urgraf Udo mit der gespaltenen Klaue, im Verbunde mit anderen rechtschaffenen Rittern das diebische Raubrittergesindel (das sich, anderen Quellen zufolge, aus verarmtem wendischen Landadel rekrutierte) in die Flucht. So geschehen im Jahre des Heils 1381 bei der denkwürdigen Schlacht am Lausefenn im Wedding.

Und noch eines muß ich richtigstellen. Was den Tod unseres Altvorderen Udo mit der gespaltenen Klaue betrifft, der nach Darstellung besagten Schreiberlings Dörrier unsäglichen Geschreibsel "im Suff in die Panke gefallen" und darin "jämmerlich ersoffen" sein soll - das schrieb Dörrier wohl selber im Suff? - Es war ganz anders! Richtig und zutreffend ist, daß unser Urgraf Udo mit der gespaltenen Klaue sich aus GRAM DARÜBER, daß man die Panke, dieses mächtige märkische Gewässer mit seinem schwarz-grün-grau-blauen Wellengang, wegen davon ausgehenden pestilenzialischen Gestankes einfach zuschmeißen wollte, in selbige schmiß. Mit voller Rüstung und voller Gram. So ist es nämlich in Wirklichkeit gewesen! Unser Udo mit der gespaltenen Klaue starb als Märtyrer für den Umweltschutz!

Diese historischen Tatsachen stehen bombenfest, fester als alle wackligen Raubritter(fräuleins)burgen und sind verbrieft sub sigillum. Verbürgt durch Augen- und Ohrenzeugen, nachprüfbar in unserem Archiv, welches gelegen zehn Klafter tief in unterirdischen Gewölben. Dortselbst liegen sicher und verwahrt 777.777 schweinslederne Folianten, verwaltet von unserem hochgelahrten Archivarius. Fragen Sie doch ihn, bevor Sie eines Herrn Dörrier wüsten Beschimpfungen Glauben schenken. Unser Archivarius gibt Ihnen und jedermann gern Auskunft (www.pankgrafen.de). Wenn Sie es immer noch nicht glauben möchten, so lesen Sie gern auch einmal bei Wikipedia, die wissen alles über uns!

Mit Gruß, Herz und Hand
Bernd P., Komtur
im Namen der Alten Pankgrafenvereinigung von 1381 zu Berlin bei Wedding an der Panke e. V.
(www.pankgrafen.de)