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Die ersten Kirschen für den König
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Ende des 17. Jahrhunderts entstand in Buchholz eine französische Kolonie, weshalb der Ort bald Französich-Buchholz genannt wurde. Die Einwanderer brachten neben dem Weizenanbau und neuen Gemüsesorten, wie Spinat, Spargel und Rosenkohl, auch die Obst- und Gemüseanzucht in Treibhäusern in unsere Gegend.
So erzählt man sich, daß der Alte Fritz jährlich im zeitigen Frühling vom Gärtner Sarré in dessen Treibhaus gewonnene Kirschen erhielt. Einmal machte sich der König einen Spaß mit dem Gärtner. Er schickte Sarré das Körbchen mit den Kirschen wieder zurück. Der war zuerst tief bestürzt und besorgt, ob und weshalb er in Ungnade gefallen sei. Doch wie freute sich der Mann, als er mit jedem Kirschkern zusammen einen Dukaten eingewickelt fand.
Quelle:
nach A. Albrecht, Heimatbüchlein für den Bezirk Pankow, L. Oehmigke's Verlagsbuchhandlung, Berlin
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