Die Einführung der Kartoffel in der Mark Brandenburg

  • : Function ereg() is deprecated in /www/htdocs/w00b5df3/mythenpflege/includes/file.inc on line 895.
  • : Function ereg() is deprecated in /www/htdocs/w00b5df3/mythenpflege/includes/file.inc on line 895.
  • : Function ereg() is deprecated in /www/htdocs/w00b5df3/mythenpflege/includes/file.inc on line 895.
  • : Function ereg() is deprecated in /www/htdocs/w00b5df3/mythenpflege/includes/file.inc on line 895.
  • : Function ereg() is deprecated in /www/htdocs/w00b5df3/mythenpflege/includes/file.inc on line 895.
  • : Function ereg() is deprecated in /www/htdocs/w00b5df3/mythenpflege/includes/file.inc on line 895.
  • : Function ereg() is deprecated in /www/htdocs/w00b5df3/mythenpflege/includes/file.inc on line 895.
  • warning: Parameter 2 to gmap_gmap() expected to be a reference, value given in /www/htdocs/w00b5df3/mythenpflege/includes/module.inc on line 471.

Der preußische König Friedrich II. wollte, dass seine Bauern in der Mark auch Kartoffeln anbauten, damit sie bei Getreide-Missernten keinen Hunger fürchten mussten. Zuvor bauten die Bauern zumeist Weizen, Roggen, Hafer und Buchweizen an, weil Brot und Grütze mit Gemüse ihre tägliche Nahrung waren. Also gab der König die Order, im Lande seien Kartoffeln anzupflanzen. Die Bauern aber blieben zunächst misstrauisch gegenüber der neumodischen Frucht. ‚Wat de Buer nich kennt, fret he nich’, sagten sie sich und blieben bei ihrer gewohnten Kost.

Der Alte Fritz, der seine sturen Märker kannte, griff deshalb zu einer List:
Auf den Feldern, die der Krone gehörten, ließ er Kartoffeln legen, und diese Flächen tagsüber von Soldaten bewachen. So wurden die Bauern neugierig. Sie dachten sich: ‚Unser König, der sonst keinen Groschen zuviel ausgibt, man könnte ihn schon fast knauserig nennen, der muss da ganz schön wertvolle Pflanzen haben setzen lassen, wenn da Wachen stehen.’ Und heimlich des Nachts, wenn die Soldaten in ihre Kasernen zurückgekehrt waren, kamen sie in Scharen, um die Knollen auszubuddeln und in ihre eigenen Gärten zu schaffen. Und als die Zeit der Ernte kam, hatten alle ihre Freude, denn die verbotenen Früchte schmecken bekanntlich am besten. Auf diese Weise hatte Friedrich sein Ziel in kurzer Zeit erreicht: der Kartoffelanbau hatte sich auch ohne Zwang durchgesetzt.

Quelle: 
mündlich von Simone
[...]