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Der Hecht von Teterow
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Die Teterower sind lustige Leute. Alljährlich begehen die Bürger am Wochenende vor Pfingsten ihr traditionelles Hechtfest. Über dessen Entstehung hörte ich folgende Geschichte:
Einst wurde von Fischern der Stadt ein riesiger Hecht gefangen. Der war so groß und so schwer, dass man damit sicher eine ganze Festgesellschaft hätte bewirten können. Das fanden auch die Fischer. Da es aber bis zum nächsten Schützenfest noch ein paar Wochen hin war, meinten sie: am besten hält er sich im See frisch. Sie gaben ihn also dorthin zurück ins Wasser, wo sie ihn gefangen hatten. Damit sie ihn aber wiederfänden, zogen sie ihm ein Bändchen mit einem Glöckchen um den Hals, um ihn zu hören. Und – um sicherzugehen - hieben sie dort eine Kerbe in den hölzernen Bootsrand, damit sie die Stelle auf dem See wiederfänden, an der sie ihn hatten zurückfallenlassen. Aber leider hat das alles nichts genutzt. Keiner hatte den Hecht je wiedergesehen.
