Der Hammermichel

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Ort

Zu einer Zeit, da es noch Leute gab, die den Doktor Faustus persönlich gekannt haben sollen, lebte im Elstertal nahe dem kleinen Städtchen Berga der Hammermichel.

Er besaß den Unterhammer, ein Eisenhammerwerk, dessen mit Wasserkraft getriebenen Hämmer aus Eisenstücken Pflugscharen und anderes Gerät schmiedeten. Der Hammermichel soll von den geheimen Künsten jene beherrscht haben, Leute festzubannen, das heißt an einem Ort so wie sie gerade waren, fest zu machen, so dass sie sich ohne sein erlösendes Wort nicht von der Stelle rühren konnten. Viele wunderliche Geschichten wurden über ihn
erzählt. Eine der bekanntesten ist die folgende Sage:
Eines Nachts überfielen sieben Räuber des Michels Haus. Sie hatten sich die Gesichter rußgeschwärzt, um unerkannt zu bleiben, stiegen zu den Fenstern ein und forderten in der Siegesgewissheit ihrer Übermacht den Michel auf, seinen Geldkasten herauszugeben. Der holte ohne zu lamentieren seine Mulde voller Silbertaler, stellte sie auf den Tisch und forderte die Banditen auf, nach Herzenslust zuzulangen. Die ließen sich das nicht zweimal sagen, doch wie sie alle ihre Hände in dem Geldhaufen drin hatten, da hatte der Hammermichel sie auch schon festgemacht. Und die Räuber erschraken gewaltig.
Der Michel aber rief seiner Frau zu: „Ja, Mutter, siehst Du denn nicht: Wir haben Gäste! Unser Geld wollen sie nicht, aber vielleicht haben sie ja Hunger. Brat ihnen Würste!“ „Du hast recht“, sprach die Frau, „wir sollten sie bewirten.“ Schnell briet sie am Herd ein paar Würste. Doch als die auf den Tisch kamen, konnten sich die Kerle immer noch nicht bewegen. Und der Michel sagte: „Was denn, die Würste wollen sie auch nicht. Ach, Mutter, Du hast ja die Tunke vergessen!“ Da machte die Frau noch rasch über dem Feuer Butter heiß und brachte den Tiegel zu Tisch. Der Michel schaute in die Runde und sagte: „Geld wollt Ihr nicht, Essen auch nicht, so kommt her und lasst Euch zeichnen!“ Mit diesen Worten schleuderte er ihnen die siedende Butter in die rußgeschwärzten Gesichter, damit ein jeder sie später an ihren Verbrennungen im Gesicht erkannte. Dann ließ er die jammernde Bande laufen, und konnte sicher sein, dass keiner es wieder wagen würde, sich an seinem Gelde zu vergreifen.

Quelle: 
mündlich
[...]


Hammermichel

Der Hammermichel hat im übrigen wirklich gelebt und über ihn gibt es in der hiesigen Gegend noch mehr Sagen und Geschichten über sein wundersames Treiben.

Ort

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