Das Freibad Pankow und der halbe Meter

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Ort

Viele ältere Pankower erinnern sich noch, wie das Freibad Pankow als Teil des "Nationalen Aufbauwerks" (NAW) entstand. Da das Naturbad an der Panke schon lange wegen der Verschmutzung des Flüsschens hatte schließen müssen, wünschten sie sich eine neue, bessere Badegelegenheit.

Mit Heinz Graffunder und Walter Hinkefuß hatte man zwei Pankower Architekten gefunden, die kostenlos die Entwürfe lieferten, die Bauleitung übernahm die Pankower Firma Schmidt und viele hundert Helfer schaufelten und bauten mit. Wer das nicht konnte, erwarb Spendenmarken, und stolz zeigten sich Nachbarn und Kollegen gegenseitig ihre NAW-Heftchen mit den eingeklebten Marken. Die Begeisterung und der Elan waren so enorm und überstiegen die Reserven der Planwirtschaft derart, dass der damalige Berliner Oberbürgermeister Ebert 1960 bei der Eröffnungsrede einräumen musste, dies sei zeitweise der größte Schwarzbau der Stadt gewesen. Die Erbauer hatten aber auch Angst. Es war gerade die Zeit, als die noch junge DDR die fehlende politische Anerkennung durch sportliche Siege erkämpfen wollte. Die Zeit der Sportförderung begann, und die Pankower befürchteten, dass ihnen das Bad weggenommen werden könnte, sobald es fertiggestellt war. Deshalb, so erzählt man, hätten die Bauarbeiter heimlich die Schwimmbecken um einen halben Meter verkürzt. So wurde es unmöglich, dort reguläre Wettkämpfe oder Trainingswettkämpfe abzuhalten.

Anmerkungen: 
Tatsächlich waren die 50-Meter-Bahnen exakt gebaut worden. Wettkämpfe fanden trotzdem sehr selten statt.
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Ort

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