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Suleika und Josef

Josef, schön wie ein junger Gott, kam in das Haus seines Freundes. Auf der Stelle verliebte sich dessen Ehefrau Suleika unsterblich in dieses Bild von einem Mann. Als ihr Ehemann einmal außer Haus war, warf sie sich sogleich Josef in die Arme und beschwor ihn, dass sie ihn liebe. Sie wollte ihn verführen. Er aber sagte: „Nein. Ich will das nicht, denn Dein Ehemann ist mein Freund. Und einem Freund darf man so etwas nicht antun.“ Er schob sie von sich und ging zur Tür, doch sie hatte sich in sein Hemd verkrallt, sodass es dabei im Rücken zerriss. In diesem Moment kam ihr Ehemann herein.

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Die Einführung der Kartoffel in der Mark Brandenburg

Der preußische König Friedrich II. wollte, dass seine Bauern in der Mark auch Kartoffeln anbauten, damit sie bei Getreide-Missernten keinen Hunger fürchten mussten. Zuvor bauten die Bauern zumeist Weizen, Roggen, Hafer und Buchweizen an, weil Brot und Grütze mit Gemüse ihre tägliche Nahrung waren. Also gab der König die Order, im Lande seien Kartoffeln anzupflanzen. Die Bauern aber blieben zunächst misstrauisch gegenüber der neumodischen Frucht. ‚Wat de Buer nich kennt, fret he nich’, sagten sie sich und blieben bei ihrer gewohnten Kost.

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