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16. Jahrhundert
Der Ablass für einen künftigen Straßenraub
Der Name des Dominikanermönchs Johann Tetzel ist noch heute untrennbar mit dem Begriff des Ablasshandels verbunden. Der Papst brauchte für sein gigantisches Bauprojekt des Petersdoms in Rom Geld.
[...]Meißner Fummeln
Zu der Zeit, als Meißen noch Bischofssitz war, brachte täglich ein berittener Bote die Post vom Sächsischen Kurfürsten aus Dresden und wieder zurück. Die Sendungen kamen ab und zu beschädigt an, weshalb der Postreiter in den Verdacht geriet, dem Meißner Wein allzusehr zugesprochen zu haben. Man vermutete, er sei wohl ab und zu betrunken vom Pferd in den Graben gefallen, wobei die Briefe regelmäßig litten. Der Bote wies den Verdacht der Trunksucht von sich und gelobte ein ums andere Mal, mit der Post achtsamer umzugehen. Vergebens.
[...]